Der Louisenburger Schützenverein e.V.von 1876


Chronik der Louisenburger Schützen

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, besonders nach dem Kriege von 1870-71,
blühte in Lingen das Vereinsleben auf.
Viele Vereine wurden gegründet, so auch im Jahre 1876 der Louisenburger Schützenverein. Seinen Namen empfing er von der Flur- und Hausbezeichnung „ Louisenburg “ an der Lengericher Straße.
Das Vereinsgebiet umfasste den östlichen Teil der Stadt von dem Eisenbahnübergang an
Der Georgstraße bis zum Kuhl-Hof und der Funkenburg in Laxten.
Im Jahre 1896 war Präsident des Vereins der Bremser Brandes,
Vizepräsident der Bahnhofsschmied Kaiser und Schriftführer der Kanzleihilfe F. Brockschmidt.
Ab 1899 war Busch Vizepräsident.
1903 war W. Brüggemann im Vorstand.
1904 war F.Schnebeck Schriftführer.

Das Fest fand 1896 am 21.Juni auf der Wilhelmshöhe statt
Die Schützen traten bei der Lucas`schen Wirtschaft an.
Der Festumzug ging von dort zum Kuhl-Hof und dann durch die Georg- und Burgstraße zum Marktplatz und weiter durch die Große- Mühlentor- und Meppener Straße zur Wilhelmshöhe.
Das Fest auf der Papiermühle, dem Lokal an der Lindenstraße, dem Gelände des heutigen Eisenbahn- Wagenwerkes, zu feiern wurde nicht genehmigt, da die Eisenbahnverwaltung Bedenken gegen die Benutzung des Schießstandes auf der Papiermühle erhob.
Die Begründung ist interessant genug, um hier im Wortlaut wiedergegeben zu werden:
„ Dieser Stand befindet sich in großer Nähe der Bahn, dass unbedingt eine Beunruhigung des Bahnbewachungsbeamten verursacht werden würde, die auf die Ausübung des Dienstes den nachteiligsten Einfluss haben könnte.
„ Selbst eine Prüfung durch Sachverständige und das Urteil des damaligen Bezirkskommandeurs Oberstleutnant Bütow, die völlige Gefahrlosigkeit nachgewiesen, konnten die vorsichtige Eisenbahnverwaltung nicht überzeugen.

Festplatz blieb in den Jahren 1897( 20. Juni), 1898 ( 18.Juni ) die Wilhelmshöhe.
Im Jahre 1900 schien das Fest ausgefallen zu sein.
Am 2. Juni 1901 fand das Fest auf dem Schießplatz im Kiesberg in Laxten, der Festball in einem Zelt auf dem Hofe der Lucas`schen Wirtschaft statt.
Am 15mit na
.Juni 1902 feierten die Louisenburger ihr Fest in der Wirtschaft H.Bergen- früher Becker- an der Georgstraße und auf dem Schießplatz am Kiesberg.
So blieb es auch in den Jahren1903 (21.Juni).1904 (31.Juli),1905 ( 18.Juni) und 1906 ( 24.Juni).
In diesem Jahr wurde des 30 jährigen Stiftungsfestes wegen die Tanzerlaubnis bis 4 Uhr,
statt 2 Uhr, erteilt.
Im Jahre 1907 ( 23.Juni ) fand der Festball im Saale des Hotels Nave statt.
Am 5. Januar 1908 veranstaltete der Verein im Saale des Hotels Nave eine Theateraufführung  mit
nachfolgendem Tanzvergnügen.


Louisenburger Offiziere 2008

Beim Besuch des Schützenfest der Schwedenschanze


Louisenburger Jugendgruppe 2007 " Die Wache"

Louisenburger Jugendgruppe 1993    " Die Stöpsel"

Maik Möddel, Daniel Elfers, Petra Elfers, Christian Knoop, Adelheit  Grünheid, Stefanie Föcke, Claudia Kieseling, Melanie Berling.


Vorstand ca.1995

V.l.:  2. Vorsitzender H.Kieseling, 1. Vorsitzender H.Sentker, Schriftführer H.Bosse, Kommandeur H.Klausing.

Heinz Sentker wurde später zum Ehrenvorsitzenden ernannt,                                                            so wie Hans Klausing zum  Ehrenkommandeur der Louisenburger


Damenschiessgruppen ca.1995


H.R.v.l: G.Kröger, S.Harde, M.Hellen, B.Berling, I.Hellen, A.Bosse, E.Kieseling.                               V.R.v.l: K.Kähler, U.Möddel, E.Knoop, M.Schomackers, E.Krey. I. Kösters

Offiziere um 1985

H.R.v.l.: B.Möddel, H.Kröger, R.Mensing, H.Wennekers, H.Sentker, W.Abeln, H.Bosse, R.Westerkamp, H.J.Hellen, W.Möddel.

V.R.v.l.: H.Sentker, H.Kieseling, M. van Bassen, E.Franken, H. Klausing. H.Berling, ?, G.Elfers,   H. Möddel, G. Kähler

Die alte Fahne !!!

Des Louisenburger Schützenverein e.V. von 1876 / 1893





Das Bild vergrößert. Ist die Rückseite von unserer alten Fahne.

Mit dem Schriftzug:

"EINIGKEIT MACHT STARK"        




Bilder von Eberhard Franken 84/85